„Gäbe es die letzte Minute nicht, so würde niemals etwas fertig“ – passt ja wie die Faust auf’s Auge…! Ein Motorschaden im August hat den Zeitplan ganz schön aus dem Ruder geworfen. Die letzten Wochen wurde in Flo’s Werkstatt Tag und Nacht geackert, um den Verschiffungstermin am 14.10. einhalten zu können. Am Dienstag, den 13.10., haben wir dann erst die übrigen Anbauteile wie Aluboxen und Surfbretthalter befestigt und den Innenraum beladen. Möglichst viel Equipment musste schon mal in den Bus rein, damit wir nicht allzu viel Gepäck im Flieger haben. Ein Hoch auf Vakuumbeutel…

Bis das Auto fahrfertig und voll bepackt war, war’s 23 Uhr – Zeit, Richtung Hamburg aufzubrechen,   um 9.00 Uhr morgens sollten wir am Hafen sein. Da wir mit neuem Motor maximal nur mit 80km/h unterwegs sein durften, sollte die Jungfernfahrt ein wenig länger dauern. Tatsächlich haben wir 10 Stunden gebraucht, inklusive mehrerer Stopps, um die heißgelaufenen Bremsen einzustellen und uns mit Kaffee und Red Bull zu versorgen.

Einigermaßen pünktlich und völlig übernächtigt am Hafen angekommen, sind wir erstmal auf unsere Container-Partnerin gestoßen, Lada aus Prag, die wir bisher nur per Mail kannten. Wir haben uns über’s Internet gefunden, sie und ihr Freund haben ebenfalls eine Tour durch Südamerika geplant. Um Kosten zu sparen, teilen wir uns einen 40″-HighCube-Container nach Montevideo. Nach ein paar kurzen Formalitäten haben die Hamburger Hafenmitarbeiter unsere Autos inspiziert, wir mussten noch ein wenig umbauen, da eine Alubox auf dem Dach selbst für den HighCube zu hoch war, und dann ging’s ab in den Container,  Autos wurden verzurrt und mit auf den Boden genagelten Holzpflöcken gesichert – das war’s.

Die Fahrzeuge werden nun mit der Maersk Linsk verschifft – komisches Gefühl, das Auto jetzt einfach so abzugeben – see you in Montevideo, hopefully…..