Das Kofferpacken war (natürlich ganz unerwartet) echt nochmal stressig, wir haben zuhause ein ganz schönes Abreisechaos hinterlassen (unsere Eltern sind bestimmt immer noch mit dem Verräumen beschäftigt… sorry!!!)! Wir haben drei Haufen gemacht („muss unbedingt mit“ – „darf evtl. noch mit“ – „geht gar nicht“) und wild gewütet. Am Schluss ist die Hälfte aus Platzmangel dann eh wieder rausgeflogen und mit drei Taschen, zwei Rucksäcken und zwei Umhängetaschen ging’s ab zum Flughafen. Da gab’s einen standesgemäßen Abschied von unseren Familien mit Hugo (super, Tina!), Krokodilstränen natürlich inklusive… 😉

Am Nürnberger Flughafen sind wir dann vor Abflug noch ausgerufen worden: nicht identifizierbare Metallteile in meiner Tasche – na so was… Reifenreparatur, Vielzahnschlüssel und Wasserpumpe, ob’s an meinen verheulten Augen lag oder an meinem echt fundierten Mechanikerwissen (?!?) – die Sicherheitskräfte waren mit meinen Erklärungen auf jeden Fall sofort zufrieden.

30 Stunden Reise über Santo Domingo und Panama nach Montevideo lagen jetzt vor uns. Dafür haben wir uns ganz schön viel vorgenommen, Beiträge für die Webseite schreiben, die Kamera testen, Spanisch lernen… zum Einstieg gab’s einen Gin Tonic an Bord, danach haben wir von unserer To-Do-Liste gar nix mehr geschafft, sondern die Hälfte der Flüge verschlafen – war wohl dringend nötig!

Beim Zwischenstopp in Panama war’s dann etwas anstrengend, 7 Stunden Aufenthalt auf einem strikten Nichtraucher-Flughafen waren zuviel – Tobi ist also schon mal für eine Zigarette nach Panama immigriert, Stempel Nr.1, Check… 😉

Um 1 Uhr nachts sind wir dann endlich in Montevideo gelandet… wir fahren jetzt ab ins Hostel, mitten in die Ciudad Vieja (Altstadt) von Montevideo, hier haben wir erst mal ein paar Tage Zeit, in Ruhe die Stadt zu erkunden. Erst ab Montag können wir uns um die Formalitäten für’s Entladen unseres Busses kümmern – das heißt: jetzt erst mal schlafen…